Tobias Steinert

Informationen zum Autor

Name: Tobias Steinert
Angemeldet seit: 17. Juli 2020

Aktuelle Beiträge

  1. Dona zieht ins Casa Viata ein — 31. Dezember 2020
  2. Hilfsaktion für Straßenhunde — 23. Dezember 2020
  3. R.I.P. Henry — 21. November 2020
  4. Wohltätigkeitsessen im Casa Viata — 14. November 2020
  5. Neun neue Hunde — 25. Oktober 2020

Liste der Autorenbeiträge

Dona zieht ins Casa Viata ein

Erst vor wenigen Tagen ist erneut ein Hund gefunden worden. Die Hündin war in einem Wald angetroffen worden. Einheimische fanden sie mit einem Kabelbinder am Hals fixiert.

Sofort wurde sie zu Ira ins Tierheim gebracht und erhielt dort den Namen Dona. Aufgrund des festzugezogenen Kabelbinders um ihren Hals trug sie Verletzungen davon. Dona hat Wunden am Hals und an einem ihrer Beine.

Dona ist sehr aufgeschlossen und anhänglich gegenüber Menschen.

Regelmäßig finden die Helfer des Tierheims ausgesetzte Hunde und nehmen sie in Obhut. Für das kleine Team vor Ort ist das eine große Herausforderung, weil Hundefutter, Medikamente und weiteres Zubehör benötigt werden. Hinzu kommen noch regelmäßige Untersuchungen und Operationen durch Tierärzte.

In Moldawien sind die Winter für gewöhnlich kalt und niederschlagsreich. Das stellt sowohl die Tiere, als auch unsere Mitarbeiter im Tierheim vor großen Herausforderungen. Lesen Sie hier, wie Sie uns weiterhelfen können.

Hilfsaktion für Straßenhunde

Die internationale Tierschutzorganisation VIER PFOTEN startete am 18. Dezember eine Hilfsaktion für Straßenhunde in Moldawien.

Viele ehrenamtliche Mitarbeiter vor Ort beteiligten sich an der Aktion. Sie schafften es:

  • 10 Tonnen Hundefutter zu sammeln und anschließend zu verteilen. Das entspricht etwa 60.000 Mahlzeiten.
  • 5 Welpen aus Necropolis zu retten und sie an eine Hundepenion zu übergeben.

Weitere Informationen zu VIER PFOTEN sowie Bilder von dem Einsatz in Moldawien gibt es hier.

R.I.P. Henry

Henry wurde im März aus einem Kastrationszentrum ins Casa Viata gebracht. Ira musste gestern seinen Tod feststellen. Er starb an Krebs. Seine Erkrankung war bereits so weit fortgeschritten, dass eine Operation ihn nicht mehr vor seinem Tod bewahren konnte.

Wohltätigkeitsessen im Casa Viata

Ein Gastronom aus Chisinau hatte kürzlich im Casa Viata ein Wohltätigkeitsessen organisiert. Viele Menschen aus der Region kamen vorbei, um sich eine leckere Kürbissuppe schmecken zu lassen. Gleichzeit konnten sie sich auch ein Bild von der Lage vor Ort machen. Sie konnten sehen, wie viele Hunde und Katzen im Tierheim leben. Sie konnten aber auch sehen, wie hart die Mitarbeiter vor Ort arbeiten, um ein Weiterleben für die Hunde und Katzen zu ermöglichen.

Der Gastronom aus der Hauptstadt hat ein großes Herz für Tiere. Sämtliche Einnahmen kamen dem Tierheim zugute. Dennoch ist das Casa Viata weiterhin auf Spenden angewiesen. Helfen auch Sie mit und spenden Sie dem Tierheim. Schon Kleinebeträge helfen uns weiter!

Neun neue Hunde

In den letzten Tagen sind ganze neun Hunde zur Ira in das Tierheim gekommen. Die Unterbringungsmöglichkeiten sind im „Casa Viata“ erschöpft und das Team vor Ort weiß nicht mehr, wohin mit den neuen Hunden.

Vier Welpen stammen mutmaßlich von einem Jäger. Es handelt sich um eine Rasse, die für den Zweck der Jagd gezüchtet wird. Sie wurden von einer Person aus dem Auto geworden. Die vier Welpen sind unterernährt und volle Flöhe.

Vier Welpen stammen mutmaßlich von einem Jäger. Es handelt sich um eine Rasse, die für den Zweck der Jagd gezüchtet wird. Sie wurden von einer Person aus dem Auto geworden. Die vier Welpen sind unterernährt und volle Flöhe
Vier weitere Welpen wurden unmittelbar vor dem Tierheim ausgesetzt.
Kurze Zeit später brachten Einheimische eine Husky-Hündin zu Ira.
Sie wollten ihren Hund nicht mehr weiterbetreuen

Naida und Chile

Zwei neue Hunde im Tierheim

Naida, eine Schäfermischlingshündin, wurde bei sengender Hitze auf einem offenen Feld ausgesetzt. Ohne Wasser und Nahrung hat sie drei Babys geboren. Glücklicherweise hat sie jemand entdeckt und Angela informiert. So konnten die vier Fellnasen gerettet werden.

Der zweite Neuzugang ist Chile: sie wurde von ihrer langjährigen Besitzerin ausgesetzt und lief hungrig durch die Straßen. Dorfbewohner hatten Angst vor Chile und wollten sie erschießen. In letzter Minute schaffte es Angela Chile zu retten

Rosa

Rosa lebte viele Jahre bei ihrer Besitzerin. Sie ist verstorben und wurde von Familienangehörigen auf der Straße ausgesetzt. Dort lebte sie über ein Jahr. Sie wurde regelmäßig von Menschen gefüttert, die ein Herz für Rosa hatten.

Ein Anwohner fühlte sich von Rosa gestört und sie musste gehen. Angela aus dem Tierheim „Stimme der Tiere“ hat sie aber aufgenommen und kümmert sich fortan um Rosa.

Das ist Rosa. Sie ist ganz lieb und treu.

Welpen ausgesetzt

Am Montag, den 20. Juli wurde in der Nähe des Tierheimes „Casa Viata“, ein Karton mit zehn Hundewelpen gefunden. Sie befanden sich in der Nähe eines kleinen Bahnhofes.

Momentan besitzt das Tierheim keine Kapazitäten, um sie aufnehmen zu können. Glücklicherweise fand sich eine örtliche Pflegestelle, welche die Hunde nun betreut.

Kein Einzelfall in Moldawien

Geschichten wie diese, gehören in Moldawien zum Alltag. Hunde werden einfach ausgesetzt, wenn sie den Besitzern eine zu große Last werden. Tierheime, wie das „Casa Viata“, sind in Moldawien die Ausnahme und nicht die Regel. Folglich sind die Tiere auf sich alleine gestellt und kämpfen jeden Tag ums Überleben.